Gut aussehen ohne Geld: Der Bereits-da-Check

Gut aussehen ohne Geld: Der Bereits-da-Check

Dieser Beitrag kann Affiliate Links enthalten. Bitte lies meinen Hinweis für weitere Informationen.

1.000€ in 90 Tagen – ohne mehr zu verdienen

Die kostenlose Roadmap zeigt dir, welcher der 3 Schritte als Nächstes kommt. Finde in 2 Minuten heraus, wo du stehst.

Die meisten Artikel zum Thema „gut aussehen ohne Geld“ sind Bullshit

Weißt du, warum?

Weil sie dir zehn verschiedene Strategien geben. Und du machst keine einzige davon. Du liest den Artikel, fühlst dich kurz motiviert, und dann passiert: nichts. Weil du überfordert bist.

Kauf secondhand. Organisiere Tauschpartys. Lerne nähen. Erstelle eine Capsule Wardrobe. Mach DIY-Kosmetik. Übe deine Körperhaltung. Entwickle deinen Signature-Style.

Stopp.

Das ist zu viel. Und genau deshalb funktioniert es nicht.

Ich gebe zu, dass ich mich gerne gut kleide und auf mein Aussehen achte. Aber heißt das, dass ich viel Geld ausgeben muss? Meine gegenteilige Meinung: Gut aussehen ohne Geld ist möglich. Und zwar nicht, weil du jetzt zehn neue Gewohnheiten brauchst, sondern weil du mit dem arbeitest, was du bereits hast.

Kürzlich las ich einen Newsletter, in dem eine Frau erzählte, wie sie sich eine Stylistin engagierte – ein Weihnachtsgeschenk ihres Mannes. Da sie mit ihrem Online-Business Millionen verdient, gibt sie sehr viel Geld für eine Stylistin und eine komplett neue Garderobe aus. Das ist völlig in Ordnung.

Mir wurde klar: Lange Zeit war ich ein bisschen neidisch, weil ich mir das nicht leisten konnte. Ich dachte, ich sei nicht stilvoll genug. Absoluter Quatsch, das weiß ich heute. Woran lag das? Am Druck von außen. Damals gab es das schon, obwohl es noch keine sozialen Medien gab. Heute ist es noch viel schlimmer.

Und so tun wir so, als ob wir etwas wären, indem wir uns teuer kleiden, obwohl wir es uns nicht leisten können. Aber wir fühlen uns trotzdem nicht besser.

Das Gegenteil ist der Fall: Wir fühlen uns viel schlechter, weil teure Kleidung kein Glück garantiert.

Heute, mit Ende vierzig, habe ich diesen Druck überwunden. Ich weiß, dass gut aussehen ohne Geld für mich möglich ist. Und rate mal, wie: Nicht indem ich zehn verschiedene Strategien gleichzeitig angewendet habe. Sondern indem ich einen einzigen Schritt gemacht habe.

Ich habe geschaut, was ich bereits habe. Und damit gearbeitet.

Warum „gut aussehen“ überhaupt wichtig ist

Bevor wir weitermachen, lass uns kurz klären: Ja, dein Aussehen beeinflusst, wie andere dich wahrnehmen. Und ja, das beeinflusst dein Einkommen. Absurd? Absolut. Aber wahr.

Ich bin sicher, du kennst das Sprichwort: Kleider machen Leute. 

In meiner Arbeit als Finanzcoach mit über 3.000 Frauen habe ich gesehen: Wie du dich zeigst, beeinflusst deine Gehaltsverhandlungen, deine Chancen bei Jobinterviews und ob Kunden bei dir kaufen.

Denk mal darüber nach: Stell dir vor, du triffst dich mit deinen besten Freundinnen. Du machst dich zurecht. Sie machen sich zurecht.

Ihr zeigt euch gegenseitig: Dieses Treffen ist wichtig. Diese Energie ist positiv.

Im Gegenteil: Wenn deine Freundinnen verschwitzt in Trainingsanzügen auftauchen würden, als seien sie gerade aus dem Bett gefallen? Du würdest denken: Oh, dieses Treffen war ihnen nicht wichtig. Die Energie sinkt.

Genau das passiert auch im beruflichen Kontext.

Aber – und das ist entscheidend – gut aussehen hat nichts mit Geld ausgeben zu tun.

Der größte Irrtum ist, dass gepflegtes Aussehen mit wenig Budget unmöglich sei. Das Gegenteil ist der Fall. Es geht nicht um den Preis deiner Kleidung. Es geht darum, wie du arbeitest mit dem, was du hast.

Der Bereits-da-Check: Drei Schritte, mehr brauchst du nicht

Ich gebe dir keine zehn Strategien. Ich gebe dir drei Schritte. Mach die. In dieser Reihenfolge. Und dann bist du fertig.

Schritt 1: Die brutale Inventur – Was hast du wirklich?

Räume deinen Kleiderschrank komplett aus. Wirklich alles. Leg es auf dein Bett. Jedes einzelne Teil.

Jetzt probierst du jedes Teil an. 

  • Nicht: „Das könnte passen, wenn ich abnehme.“ 
  • Nicht: „Das war teuer, also behalte ich es.“ 
  • Nicht: „Das habe ich seit zehn Jahren, also hat es sentimentalen Wert.“

Sondern: 

  • Passt es dir heute? 
  • Trägst du es gern? 
  • Sieht es gut aus an dir?

Wenn du alle drei Fragen mit Ja beantworten kannst: behalten. 

Wenn du nur eine Frage mit Nein beantwortest: weg damit. Verkaufe es auf Vinted, verschenke es, spende es. Egal. Raus aus deinem Schrank.

Das Ergebnis: Du hast nur noch Kleidung, die dir passt, die du magst und die gut aussieht. Vielleicht sind das zwanzig Teile. Vielleicht fünfzig. Egal. Aber jedes Teil ist eines, das du tragen kannst.

Die meisten Menschen machen diesen Schritt nie. Sie kaufen ständig Neues, aber tragen immer die gleichen fünf Teile, weil der Rest „irgendwie nicht passt“. Das ist Geldverschwendung. Und mentale Überforderung jeden Morgen.

Mach die Inventur. Heute. Nicht nächste Woche.

Schritt 2: Kombinieren lernen – Wie trägst du, was du hast?

Du hast jetzt nur noch Teile, die dir passen und gefallen. Gut.

Jetzt kommt der wichtigste Schritt: Lerne, sie zu kombinieren.

Leg fünf komplette Outfits zusammen. Aus dem, was du hast. Nicht „theoretisch würde das gehen“. 

Sondern: Leg Hose, Oberteil, Schuhe, Jacke auf den Boden. Fünf Mal. Fotografier sie mit deinem Handy.

Das sind deine Go-To-Outfits für die nächste Woche.

Du wirst merken: Du hast mehr, als du dachtest. 

Eine schwarze Hose passt zu fünf verschiedenen Oberteilen. 

Ein weißes Shirt funktioniert mit drei verschiedenen Hosen. 

Ein Blazer macht jedes Outfit professioneller.

Ich trage neutrale Farben – schwarz, weiß, beige, grau, jeansblau. 

Warum? Weil alles zusammenpasst. 

Ich muss nicht überlegen. Ich greife in den Schrank, ziehe etwas raus, fertig. 

Das spart mir jeden Morgen zehn Minuten Entscheidungszeit.

Vielleicht sind deine Farben andere. Vielleicht liebst du Rot und Blau. Egal. Aber wenn du verstehst, wie deine Teile zusammenpassen, brauchst du viel weniger davon.

Die Regel: Wenn du fünf Outfits aus deinem vorhandenen Schrank zusammenstellen kannst, brauchst du erstmal nichts Neues.

Schritt 3: Lücken identifizieren – Was fehlt wirklich?

Jetzt – und nur jetzt – darfst du überlegen, ob dir etwas fehlt.

Aber nicht: „Ich habe keine schwarze Lederjacke, die wäre schön.“ 

Sondern: „Mir fehlt ein neutraler Pullover, den ich zu drei verschiedenen Hosen tragen kann, und deshalb kann ich im Winter keine professionellen Outfits zusammenstellen.“

Der Unterschied: Das eine ist ein Wunsch. Das andere ist eine echte Lücke in deiner Garderobe.

Wenn du eine echte Lücke identifiziert hast – und wirklich nur dann – darfst du nach diesem Teil suchen. Aber nicht neu kaufen. Secondhand.

Ich lebe seit Jahren ausschließlich von Secondhand. 

Niemand merkt’s. Warum? Weil ich genau weiß, was ich suche. 

Ich gehe nicht auf Vinted und scrolle ziellos. Ich suche: „schwarzer Pullover Größe M Wolle“. Fertig. Ich finde drei Optionen, kaufe eine für fünfzehn Euro, und die Lücke ist geschlossen.

Wichtig: Fülle nicht mehr als eine Lücke pro Monat. Sonst verfällst du wieder in den Kaufen-Modus. Und das ist genau das, was wir vermeiden wollen.

Dein Finanzplan in 60 Min | Frühbucher: 37€ bis 15.01.

Wenn du wirklich Geld sparen willst: Pflege, was du hast

Du hast jetzt einen Schrank voller Teile, die dir passen und gefallen. Du weißt, wie du sie kombinierst. Du hast vielleicht eine Lücke geschlossen mit einem Secondhand-Teil.

Was jetzt?

Pflege, was du hast. Das ist der unterschätzteste Teil von „gut aussehen ohne Geld“.

Ich habe Secondhand-Lederschuhe, die ich regelmäßig mit Schuhcreme pflege. Sie sehen aus wie neu. Sie halten Jahre. Die gleichen Schuhe neu zu kaufen, würde achtzig Euro kosten. Aber ich pflege sie für fünfzehn Euro Schuhcreme, die Jahre hält.

  • Lerne, Knöpfe anzunähen.
  • Lerne, Säume zu kürzen.
  • Lerne, Flecken zu beseitigen, bevor du das Teil wegwirfst.

Das ist alles auf YouTube. Kostenlos. Dreißig Minuten Zeitaufwand. Fünf Euro Material.

Die meisten Menschen werfen Kleidung weg, die sie mit zehn Minuten Arbeit retten könnten. Das ist Geldverschwendung.

Jeden Morgen nach meinem Frühsport dusche ich und mache mich fertig. Haare, meine Lieblings-BB-Cream, ordentliche Kleidung und Schmuck. Ich sehe immer gut aus. Keine Ausnahme. Das kostet mich vielleicht zehn Minuten am Tag.

Aber es verändert, wie ich mich fühle. Und wie andere mich wahrnehmen. Und das hat nichts mit Geld zu tun. Es hat damit zu tun, dass ich mir selbst diese Aufmerksamkeit gebe.

Wo die Grenze ist: Warnung vor der Konsumfalle

Ich möchte ehrlich mit dir sein: Es gibt einen Unterschied zwischen „ich kümmere mich um mich selbst“ und „ich kaufe, um mich besser zu fühlen“.

Dich zurechtmachen, schöne Kleidung anzuziehen – all das tue ich nicht, um vor negativen Emotionen zu fliehen. Es geht darum, mich selbst wertzuschätzen. Nicht darum, eine Leere mit Konsum zu füllen.

Warnzeichen, dass du in die Konsumfalle tappst:

Du erfindest Gründe: „Ich brauche das für…“ – Nein, brauchst du nicht.

Du bezahlst Kleidung in Raten. Rote Flagge.

Du kaufst, weil „nur heute fünfzig Prozent reduziert“ ist. Fake-Dringlichkeit.

Du kaufst, weil du dich schlecht fühlst und Shopping dich kurzzeitig besser fühlen lässt. Das ist die gefährlichste Falle.

Meine 72-Stunden-Regel: Wenn ich etwas sehe, das ich „unbedingt brauche“, kaufe ich es nicht sofort. Ich warte 72 Stunden. Drei Tage. Will ich es dann immer noch? Habe ich Geld dafür, ohne Schulden zu machen?

In neunzig Prozent der Fälle will ich es nach 72 Stunden nicht mehr. Das Gefühl war kurzfristig. Der Wunsch war nicht echt.

Das ist mein Secondhand-Prinzip, aber es ist eigentlich mein Bereits-da-Prinzip: Arbeite mit dem, was du hast. Kaufe nur, was wirklich fehlt. Und dann secondhand. Niemals impulsiv.

Gut aussehen ohne Geld: Fang heute an

Die meisten Menschen warten, bis sie etwas erreicht haben, um gut für sich zu sorgen. Sie wollen abnehmen, bevor sie schöne Kleidung tragen. Sie wollen mehr Geld verdienen, bevor sie sich zurechtmachen. Sie warten auf den perfekten Moment.

Das ist rückwärts.

Du musst nicht warten. Du kannst heute anfangen. Mit dem, was du bereits hast.

Mach die Inventur. Heute. Räume deinen Schrank aus. Probiere alles an. Behalte nur, was passt, gefällt und gut aussieht.

Lege morgen fünf Outfits zusammen. Fotografiere sie. Das sind deine Outfits für die Woche.

Überlege übermorgen, ob dir wirklich etwas fehlt. 

Wenn ja: Such es secondhand. Wenn nein: Du bist fertig.

Gut aussehen ohne Geld ist keine Raketenwissenschaft. Es ist auch keine Zehn-Schritte-Strategie, die dich überfordert. Es ist ein simples Prinzip: Arbeite mit dem, was du bereits hast.

Ich verspreche dir: Du hast mehr, als du denkst. Du brauchst weniger, als du glaubst. Und du kannst heute anfangen.

Übrigens: Da wir hier hauptsächlich über persönliche Finanzen sprechen, möchte ich erwähnen, dass die Art und Weise, wie du dich selbst zeigst, dir auch dabei hilft, dein finanzielles Leben zu verbessern. Wenn du lernst, mit dem zu arbeiten, was du hast, anstatt ständig nach mehr zu suchen – das ist finanzielle Kontrolle. Das ist das Bereits-da-Prinzip.

„Du kannst nicht vollständig gesehen werden, wenn du dich nicht zeigst.“ – Brooke Castillo

Fang heute an. Mit dem, was du hast. Nicht morgen. Nicht nächste Woche. Heute.

Mach deine Haare. Zieh etwas an, das dir gefällt. Aus dem, was du bereits hast. Jeden Tag. Das ist alles.

Nicht manchmal. Nicht wenn du Lust hast. Jeden Tag. Weil du es wert bist.

Und gut aussehen ohne Geld? Das ist nur der Anfang.

Gut aussehen ohne Geld? 

Geschafft. 

Finanzen im Griff ohne mehr zu verdienen? Das geht auch.

Bereit, dein Bereits-da-Geld zu finden?

Die meisten Finanz-Ratgeber sagen dir: „Verdiene mehr, dann klappt’s.“ Bullshit. Du brauchst kein höheres Einkommen. Du brauchst Kontrolle über das, was du bereits hast.

Meine kostenlose Finanz-Roadmap zeigt dir in drei Schritten, wie du deine Finanzen in den Griff bekommst – mit dem Geld, das du jetzt verdienst. Ohne Überforderung. Ohne komplizierte Tabellen. Nur ein einfacher Plan, der funktioniert.

Hol dir jetzt die kostenlose Finanz-Roadmap

Speichere diesen Beitrag für später auf deinem Lieblings-Pinterest-Board 👇.

Gut aussehen ohne Geld – 3 Schritte, keine Ausreden

6 Gedanken zu „Gut aussehen ohne Geld: Der Bereits-da-Check“

  1. Der Artikel ist wunderbar. Du hast mir aus der Seele gesprochen. Und ich habe mich beim Lesen ertappt, das ich tatsächlich diejenige bin, die abnehmen will und sich dann erst zurechtmachen möchte.
    Ich werde das alles ab heute in Angriff nehmen.
    Danke schön.

    1. Liebe Katrin, ich freue mich sehr, dass dir mein Artikel gefällt. Dann wünsche ich dir auf jeden Fall viel Erfolg, und tatsächlich kannst du dich heute schon zurechtmachen und dich so lieben, wie du bist. Und mit dieser Liebe beginnen, abzunehmen. So fällt es leichter :)! Alles Gute und liebe Grüße Katja

  2. Besonders, wenn man von zu Hause aus arbeitet, kommt natürlich auch auf die Branche an, ist es sehr wichtig sich genau so anzuziehen und zurecht zu machen, als ob man in der Firma wäre und dort Klienten empfängt. Es macht sehr viel mit der inneren Einstellung: „Ich bin Businness-Frau“ und nicht „Ich bin Zu Hause mit einer Nebenbeschäftigung“.
    Man ist in einer ganz anderen Energie drin, wichtig vor allem auch, wenn man Klienten zu Hause empfängt, aber nicht nur.

    1. Liebe Libby, genauso sehe ich dies auch. Sich jeden Tag zurecht machen, bedeutet einfach, sich gut und positiv zu zeigen und diese positive Einstellung zu sich selbst nach außen zu zeigen. Dann kommt von anderen Menschen eine viel positivere Energie zurück. Liebe Grüße, Katja

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Nach oben scrollen